Am Samstag erwarten die Bregenzer Festspiele den besucherstärksten Tag in der Geschichte des Festivals. Sofern das Wetter mitspielt, werden im Laufe des Tages rund 15.000 Gäste auf dem Festspielgelände erwartet – das entspricht knapp der Hälfte der Bevölkerung der Vorarlberger Landeshauptstadt.
Grund für den neuen Besucherrekord ist das „Singalong am See“ anlässlich des 80-jährigen Jubiläums der Bregenzer Festspiele. Rund 6600 Besucherinnen und Besucher werden am Samstagnachmittag um 16 Uhr auf der Seebühne gemeinsam musikalische Höhepunkte aus den Seebühnenopern der vergangenen Jahre singen.
Nur drei Stunden später ist die Bühne wieder voll
Nur wenige Stunden später wird die Seebühne bereits wieder für die Abendvorstellung von Giuseppe Verdis „La traviata“ mit weiteren rund 6700 Gästen geöffnet. Der Wechsel zwischen zwei Großveranstaltungen auf der größten Spielstätte des Festivals innerhalb von nur drei Stunden ist eine logistische Meisterleistung.
Es geht Schlag auf Schlag
Zum Rekordtag tragen zudem drei weitere Veranstaltungen bei: der „Ö1-Klassik-Treffpunkt“ im Seefoyer, das Kammerkonzert „Von Britannien nach Böhmen“ im Seestudio sowie die zweite Aufführung von „The Passion of the Common Man“ auf der Werkstattbühne. Dem nicht genug, werden im Laufe des Tages knapp 2000 weitere Besucher zu den Seebühnenführungen und den Einführungsvorträgen zu „La traviata“ erwartet.
Vorbereitungen laufen seit Wochen
Um den außergewöhnlichen Besucherandrang reibungslos zu bewältigen, laufen seit Wochen umfangreiche Vorbereitungen. Zahlreiche Mitarbeitende der Bregenzer Festspiele sowie zusätzliche Kräfte sind im Einsatz, um einen optimalen Ablauf zu gewährleisten. Auch die Gastronomiebetriebe auf dem Festspielgelände fahren ein spezielles Programm, damit die Massen entsprechend versorgt werden können.
Hoffen auf gutes Wetter
Allen Festspielgästen wird eine frühzeitige Anreise und – wenn möglich – die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel empfohlen. Nur ein Faktor könnte den Rekordtag noch vermiesen: das Wetter. Die Prognosen stimmen zumindest vorsichtig optimistisch: Zwar dürfte es temporär ein wenig regnen, mit Blitz und Donner ist derzeit allerdings nicht zu rechnen.
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