Stürmischer Applaus, volle Reihen und reichlich Prominenz: Markus Hinterhäuser meldete sich für einen Abend bei den Festspielen zurück. Musikalisch an der Seite von Matthias Goerne, politisch als Symbolfigur einer offenen Kulturwunde.
Demonstrativer Jubel, stürmischer Applaus und Sympathiekundgebungen für Markus Hinterhäuser, den im März 2026 von Politikern und Kuratorium geschassten Intendanten der Salzburger Festspiele. Und grosser Promi-Andrang!
Denn Freunde (und offenbar auch Gegner) wollten dabei sein, wenn Hinterhäuser nach langem Zögern doch – wenn auch nur für einen Abend als Klavierbegleiter des Baritons Matthias Goerne – zu den Festspielen zurückkehrte. Und im restlos ausverkauften Mozarteum seine beeindruckenden Qualitäten als Schubert-Liedspezialist, nämlich an der Winterreise, zu beweisen.
Wie zu erwarten, war Publikumsgesprächsthema Nummer eins Hinterhäusers Verabschiedung nach wochenlangen Streitereien über Führungsstil, Besetzung der Schauspielleitung und interne Abläufe. Für die „beste Entscheidung“ dürften das aber eher wenige halten.
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