Im zweiten Teil der „Krone“-Serie, in der die Trainer der Salzburger Nordligisten vorgestellt werden, geht es um Bernhard Kletzl. Der St. Johann-Coach ist ein Typ, der nach dem Maximum strebt und bei seiner Partnerin zur Ruhe kommt. In prägender Erinnerung hat er ein Treffen mit Oliver Glasner.
„Ich bin von der Einstellung so aufgestellt, dass ich das Maximum erreichen will“, sagt Bernhard Kletzl. Der Cheftrainer von Nordligist TSV St. Johann strebt in seiner jungen Trainerkarriere stets nach dem Größtmöglichen. Einfach sei das im Tagesgeschäft allerdings nicht, wie er im Gespräch mit der „Krone“ erklärt. „Das ist vielleicht nicht immer in allen Bereichen möglich. Besonders im Fußball. Da kann man nicht immer ein Zauberer sein, aber ich habe als Trainer daran gearbeitet, dass immer alles möglich wäre“, erklärt der Flachgauer.
Eine große Rolle in Kletzls Trainerleben spielt auch Partnerin Melanie. „Man braucht schon eine Frau, die ein gewisses Verständnis dafür hat. Denn ohne dem wäre es schwer, eine gute Beziehung zu führen“, spricht der 41-Jährige die vielen Stunden abseits des Brotberufs als Abteilungsleiter an. Die Fahrten zum Training nach St. Johann und zurück zum Wohnort Oberndorf kosten Kletzl rund zwei Stunden. „Da hat man dann natürlich nicht jedes Mal die größte Energie. Deshalb versuche ich schon, den Ausgleich gemeinsam mit meiner Freundin zu gestalten“, verbringt das Pärchen gemeinsame Zeit auf dem Rad, im Fitnessstudio oder auch in den heimischen Bergen. Kletzl hat aber auch andere Seiten und widmet sich dann häufig seinen Kochkünsten. „Da mache ich mir dann gerne einmal eine Flasche Wein auf und bereite das Essen vor“, verrät der 42-Jährige.
„Darf auch mal Steak sein“
Aufgetischt wird dann oft mediterrane Küche. Aber: „Es darf dann auch einmal ein Steak sein und ich habe mir von Freunden sagen lassen, dass es meistens ganz gut schmeckt“, schmunzelt der Fußballlehrer. Als Vorbilder nannte Kletzl keine geringeren als England-Coach Thomas Tuchel und Real Madrid-Rückkehrer Jose Mourinho.
Sein größtes Highlight war allerdings ein Treffen mit Starcoach Oliver Glasner. Unter dem Nottingham-Forest-Trainer durfte er einst hospitieren. „Wie er als Mensch, Manager und Trainer ist, ist sensationell. Das hat mir schon sehr imponiert.“
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