Schwimmen statt Baden

Mit Boje und guter Laune durch den Wörthersee

Kärnten
26.07.2026 17:00

Auch die 16. Auflage von „Schwimmen statt Baden“ im Wörthersee war ein voller Erfolg. Rund 300 Schwimmer nahmen am beliebten Event teil. Alle waren mit viel Engagement dabei. Die Familie Möseneder feierte bei dieser Veranstaltung sogar den 12. Hochzeitstag.

Schwimmen statt Baden zieht immer. Am Sonntag durften 300 Teilnehmer mitmachen. Nach einem Aufwärmen wurden sie mit einem Schiff zur Einstiegsstelle gebracht und legten anschließend – begleitet von 30 Einsatzkräften der Wasserrettung – die rund 1.200 Meter lange Strecke schwimmend zum Strandbad zurück. Viele Teilnehmer setzten dabei auf eine Schwimmboje, die für zusätzliche Sicherheit sorgte.

Daniel Dörfler von der Schifffahrt mit Christian Scheider und Daniel Fellner.
Daniel Dörfler von der Schifffahrt mit Christian Scheider und Daniel Fellner.(Bild: Handler Wolfgang)
Mit dem Schiff wurden die 300 Teilnehmer zur Ausstiegsstelle gebracht.
Mit dem Schiff wurden die 300 Teilnehmer zur Ausstiegsstelle gebracht.(Bild: Handler Wolfgang)
Die Wasserrettung war mit 30 Einsatzkräften im Einsatz.
Die Wasserrettung war mit 30 Einsatzkräften im Einsatz.(Bild: Handler Wolfgang)

Bojen können Leben retten
Erstmals zeichnete der neue Kärntner Landeschef Daniel Fellner für die Veranstaltung verantwortlich. Anders als sein Vorgänger Peter Kaiser verzichtete er wegen terminlichen Gründen allerdings auf den Sprung ins Wasser. „Es ist wirklich ein toller Tag. Besonders freut mich, dass ich so viele Schwimmbojen sehe. Das kostet nur 20 Euro, kann aber Leben retten. Es ist sensationell, wie gut dieses Angebot von den Kärntnern angenommen wird“, sagte der SPÖ-Chef. Für Fellner ist wichtig, dass nicht der Wettkampf zählt, sondern die gemeinsame Bewegung im Mittelpunkt steht. „Bei Schwimmen statt Baden zählt die Gesundheit. Alle schwimmen gemeinsam los – genau das macht diese Veranstaltung aus.“

Gute Laune hatten alle Teilnehmer.
Gute Laune hatten alle Teilnehmer.(Bild: Handler Wolfgang)

Premiere für Bürgermeister Scheider
Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider feierte seine Premiere bei „Schwimmen statt Baden“. „Es ist eine tolle Sache. Die Gesundheit ist wichtig und der Wörthersee ist wie geschaffen dafür. Es gibt nichts Schöneres, als hier schwimmen zu gehen“, sagte Scheider.

SP-Sportstadträtin Constance Mochar ließ sich das Event ebenso nicht entgehen und schwamm mit. „Es ist eine großartige Veranstaltung. Besonders wichtig ist der Einsatz der Wasserrettung. Dadurch ist die Sicherheit gewährleistet“, betonte die Sportreferentin, die als begeisterte Triathletin auch deutlich längere Distanzen im Wasser gewohnt ist. Auch Landtagsabgeordnete Ruth Feistritzer sprang in den Wörthersee.

Jennifer Möseneder feierte den 12. Hochzeitstag schwimmend im Wörthersee.
Jennifer Möseneder feierte den 12. Hochzeitstag schwimmend im Wörthersee.(Bild: Handler Wolfgang)
Mathias Möseneder war am Hochzeitstag für die Wasserrettung im Einsatz.
Mathias Möseneder war am Hochzeitstag für die Wasserrettung im Einsatz.(Bild: Handler Wolfgang)

12. Hochzeitstag in getrennten Rollen
Die Möseneders feierten bei dieser Veranstaltung sogar ihren zwölften Hochzeitstag. Mathias Möseneder war für die Wasserrettung im Einsatz, Gattin Jennifer schwamm mit. Und hat die 1200 Meter mit guter Laune zurückgelegt. Für Carmen Trapic macht der gemeinschaftliche Charakter den Reiz aus. „Schwimmen ist eine wichtige Fähigkeit, die leider nicht mehr selbstverständlich ist. Alle sollen es lernen. Gerade deshalb sind Veranstaltungen wie diese so wertvoll.“

Auch mit 82 Jahren macht Schwimmen viel Freude
Ein besonderes Vorbild war einmal mehr Susanne Fischer. Die 81-Jährige, die in fünf Monaten ihren 82. Geburtstag feiert, war zum dritten Mal dabei. „Ich bin oft im Strandbad und bräuchte eigentlich gar keine Boje. Es ist einfach eine riesige Freude, im Wasser zu sein“, erzählte sie mit einem Lächeln. Die älteste Teilnehmerin war 97 Jahre alt, der jüngste Starter sieben. Zum ersten Mal mit dabei war Kevin Schimanz. „Ich schwimme gerne. Das ist wirklich ein tolles Event“, sagte der Neuling und zeigte sich begeistert von der Atmosphäre.

„Schwimmen statt Baden“ hat sich längst als Fixpunkt im Veranstaltungskalender etabliert – mit einem klaren Fokus auf Bewegung, Gemeinschaft und Sicherheit.

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