Fast zehn Jahre ist die Stadt Oberndorf in Salzburg bereits auf der Suche nach Lösungen: Mit dem Architektenwettbewerb nimmt der Neubau der Sportanlage erstmals konkrete Formen an – im Oktober soll die Entscheidung zum Siegerprojekt fallen. Grund für die jahrelange Verzögerung waren auch fehlende Umwidmungen.
Ein weiterer wichtiger Schritt für die neue Sportanlage in Oberndorf! Mit der Ausschreibung des Architektenwettbewerbs ist die erste Phase der Neuerrichtung nach Planung, Erschließung und Positionierung so gut wie abgeschlossen. „Wir haben zwölf Architekturbüros eingeladen, ihre Projekte vorzustellen“, sagt Bürgermeister Georg Djundja (SPÖ). Mit einer Juryentscheidung ist im Oktober zu rechnen. „Dann können wir in die Ausschreibungen gehen und sehen dann auch die tatsächlichen Kosten“, so der Stadtchef.
Bereits seit vielen Jahren zieht sich ein Neubau hin, Widmungsverfahren dauerten länger als angenommen. Die Genehmigung für den Spielbetrieb wurde durch Grundbesitzer immer wieder verlängert, obwohl schon 2017 der Vertrag auslief und der Grund später verkauft wurde. Fast genau vor einem Jahr hat das Land Salzburg dann endlich grünes Licht für die Umwidmung eines Grünlands gegeben und die Planungen konnten starten.
„Wenn alles funktioniert, werden wir im kommenden Jahr mit den Bauarbeiten beginnen können“, so Djundja. Eine Fertigstellung wäre dann frühestens innerhalb von zwei Jahren möglich. Für den Oberndorfer Sport-Klub, der 1920 gegründet wurde, kommt der Neubau fürs Erste zu spät. In einem Jahr muss die bestehende Anlage geräumt werden. Sie weicht einem Wohnbauprojekt.
Hilfe kommt in dieser Zeit aus der Nachbarschaft. Die Kampfmannschaft wird eine vorübergehende Heimat in Laufen finden und dort ihren Spielbetrieb durchführen.
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