Entscheidung im Mauterndorfer Grundstücksstreit: Der Bürgermeister war zuletzt in die Kritik geraten. Er wolle seinem Sohn einen Grund zuschanzen, so der Vorwurf. Donnerstagabend entschied die Gemeinde mit einem knappen Abstimmungsergebnis, dass ihr Vorkaufsrecht gelöscht wird.
In Mauerndorf hing wegen der Causa lange der Ortssegen schief: Die ÖVP rund um Bürgermeister Herbert Eßl musste sich den Vorwurf gefallen lassen, dass ein Grundstück über ein Vorkaufsrecht der Gemeinde dem Sohn des Ortschefs zufallen soll.
Die FPÖ protestierte dagegen. Mittlerweile sind die Fronten nicht mehr ganz so verhärtet. Donnerstagabend tagte die Gemeindevertretung zu diesem Punkt und stimmte darüber geheim ab.
Das Ergebnis ist knapp: Neun Stimmen waren für die Löschung des Vorkaufsrechtes, acht Mandatare wollten es behalten.
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