Eine Innsbruckerin hat ihre Stammzellen gespendet und wurde für eine Dame in Frankreich zur Lebensretterin. Die Initiative „Geben für Leben“ der Leukämiehilfe Österreich sucht immer neue Spender und ruft zur Typisierung auf. Damit noch viele Leben gerettet werden können.
Die Innsbruckerin Lisbeth Wild ist eine von den 926 Stammzellenspendern für die Initiative „Geben für Leben“ der Leukämiehilfe Österreich. Wie es dazu kam? „Nach der Geburt meines Sohnes habe ich den Stammzellen-Spendenaufruf für ein Kind gelesen und mir gedacht, wenn es mein Kind wäre, würde ich mich freuen, wenn jemand spenden würde.“ Sie ließ sich typisieren und zwei Jahre später wurde sie von „Geben für Leben“ angeschrieben. Sie könnte eine passende Spenderin sein.
Stammzellen für Dame in Frankreich
Nach einer Voruntersuchung war alles klar – sie passte als Spenderin. „Das ist so ähnlich wie Blutabnehmen, nicht schlimm“, erzählt sie und betont, wie liebevoll sie umsorgt wurde und dass, das nichts koste, außer ein bisschen Zeit. Schließlich wurde sie darüber in Kenntnis gesetzt, dass ihre Stammzellen für eine Dame in Frankreich waren. Wegen der strengen Datenschutzgesetze erfuhr sie nie ihren Namen und ihre Adresse. Später kam dann die Info: alles gut gegangen. „Mir rinnt heute noch die Ganslhaut runter, man freut sich so“, sagt Frau Wild. „Ich würde es jederzeit wieder tun.“
Einzige Chance auf Heilung
In Österreich erkranken jährlich hunderte Menschen an Leukämie. Für viele ist eine Stammzellenspende die einzige Chance auf Heilung. Und fast jeder kann Lebensretter werden. Man muss sich nur Typisieren lassen. Insgesamt haben sich bereits 236.505 Menschen typisieren lassen, 31.110 allein heuer. Alle davon sind Helden.
Mehr Infos zur Stammzellenspende finden Sie hier.
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