Noch herrscht Wirtschaftsflaute im weiten Land. Aber es zeichnet sich ein Hoffnungsschimmer am Horizont ab. Denn seit Jahresbeginn haben sich mehr als 30 Unternehmen in Niederösterreich angesiedelt oder hier ihren -Standort ausgebaut. Das sichert knapp 1000 Arbeitsplätze.
Die Jahresmitte ist traditionell die Zeit, um Zwischenbilanz zu ziehen. Und jene von Ecoplus, der Wirtschaftsagentur des Landes, die sich um den Zuzug von Unternehmen ins weite Land kümmert, fällt durchaus gegen den eher tristen Konjunkturtrend aus. Denn in den ersten sechs Monaten konnten immerhin 32 größere Betriebsansiedlungen beziehungsweise -erweiterungen zwischen Enns und Leitha verzeichnet werden.
Strahlkraft über Landesgrenze
Die Bandbreite der Branchen reicht dabei von Raumfahrt über Bahntechnik bis hin zu innovativer Landwirtschaft sowie moderner Metallverarbeitung. Die weiteste Strahlkraft über die Landesgrenzen hinaus hat wohl der Standortausbau von Beyond Gravity. Das Unternehmen liefert thermische Isolationen für die Raumfahrt und verdoppelt, wie berichtet, die Produktion in Berndorf. Neues Leben hat die Firma Stadler der ehemaligen Zuckerfabrik in Leopoldsdorf im Marchfeld eingehaucht. Dort werden jetzt Züge geprüft, zugelassen und gewartet. In St. Pölten angesiedelt hat sich die Ensemo GmbH, die alternative Methoden zur Saatgutproduktion entwickelt. Und in Opponitz errichtet die Fuchs Metalltechnik ein neues Werk.
Ausbau in Wirtschaftsparks
Auch in den 16 Wirtschaftsparks von Ecoplus, wo mehr als 1000 Betriebe mit 23.000 Arbeitsplätzen beheimatet sind, laufen derzeit größere Ausbauprojekte – etwa im Headquarter des REWE Konzerns sowie am Standort des Bahntechnikunternehmens Rhomberg Sersa Rail, beide im IZ NÖ Süd im Bezirk Mödling.


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