Die diesjährige Sommerausstellung im Bregenzer Palais Thurn und Taxis widmet sich der international renommierten Galeristin Ursula Krinzinger. Die Gruppenausstellung beleuchtet ihre Anfänge im Jahr 1971 in Bregenz und zeigt ein kunsthistorisches Beziehungsgeflecht mit Werken zahlreicher Wegbegleiter. Die Schau läuft bis Ende August.
Der Kulturservice der Landeshauptstadt widmet seine diesjährige Sommerausstellung im Palais Thurn und Taxis der Galeristin Ursula Krinzinger. Unter dem Titel „Die Galeristin Ursula Krinzinger und Bregenz“ befasst sich die internationale Gruppenausstellung mit dem Schaffen der Kunsthistorikerin, deren Karriere 1971 mit einer Galerieeröffnung in der Bregenzer Deuringstraße begann. Von dort aus baute Krinzinger ein internationales Netzwerk auf, das bis heute Kunstschaffende, Museen und Sammler verbindet.
Ein lebendiges Beziehungsgeflecht
Die Schau verzichtet auf eine rein chronologische Abfolge. Stattdessen setzt das Kuratorenduo – Judith Reichart (Leiterin des Kulturservice Bregenz) und der freischaffende Kurator Gerald Matt – auf ein Beziehungsgeflecht, das in enger Zusammenarbeit mit Krinzinger selbst erarbeitet wurde. Gezeigt werden Arbeiten von Wegbegleitern der frühen Bregenzer Jahre sowie von international bekannten Künstlerinnen und Künstlern, darunter Marina Abramović, Gottfried Bechtold, Valie Export, Maria Lassnig, Hermann Nitsch, Arnulf Rainer und Erwin Wurm. Ergänzt wird die Kunst durch historische Dokumente, Fotografien und Plakate, die den zeitgenössischen Kontext der Galeriearbeit abbilden.
Ausstellungsdauer: 21. Juli bis 30. August 2026
Ort: Palais Thurn und Taxis, Gallusstraße 10, Bregenz
Führungen durch die Ausstellung.
Dienstag, 21. Juli 2026, 16.30 Uhr, Kuratorenführung mit Gerald Matt und Judith Reichart
Dienstag, 18. August 2026, 16.30 Uhr, Dialogführung mit Thomas D. Trummer und Gottfried Bechtold
Krinzinger, die unter anderem mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet wurde, rief 2002 auch die sogenannten „Krinzinger Residencies“ ins Leben. Die aktuelle Schau gilt als erste umfassende museale Aufarbeitung ihres Wirkens in Vorarlberg.
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