Zur Festspieleröffnung wird jährlich das kostenlose Fest zur Festspieleröffnung geboten. Vom Blumendruck über Kostümverleih bis zur Museumsführung gab es buntes Programm.
Die ganz Mutigen hatten Regenmantel und Knirps griffbereit. Beim großen Fest zur Festspieleröffnung am Samstag konnten sich die Besucher nämlich nicht auf einen beständigen Wettergott verlassen. Mindestens genauso abwechslungsreich wie das Wetter war auch das gebotene Programm. 78 Programmpunkte in 40 Spielstätten stehen dieses Jahr am Programm. Drei Tage lang dauert das Gratisfest, für das es insgesamt rund kostenlose 10.000 Zählkarten zu ergattern gab.
Im Spielzeugmuseum versammelten sich am Samstagvormittag vor allem junge Festspielfreunde. Mit dem Kostümchef der Salzburger Festspiele, Jan Meier, konnten sie nach Herzenslust Kostüme zusammenstellen und ausprobieren. Spaßige Fotos als Andenken inklusive.
Heuer erstmals stark vertreten beim Fest zur Festspieleröffnung: die Sparte der Bildenden Kunst. So gab es etwa Führungen durch das Museum der Moderne, die neue Orangerie und das Salzburg Museum. Letzteres wird gerade zu einem neuen Kulturareal unter dem Namen „Belvedere Salzburg“ erweitert. Direktor Martin Hochleitner präsentierte das Vorhaben und lud zur Besichtigung des aktuellen Baufortschritts ein.
Tanzen lernen wie auf der Bühne beim Jedermann konnten Interessierte beim Workshop von Choreografin Rebecca Howell. Glücklicherweise riss die Wolkendecke über dem Furtwänglerpark für das Outdoor-Erlebnis kurz auf. Die zahlreichen Besucher freute es ungemein.
Künstler verkauften Eiskugeln für guten Zweck
Auch der Hof des Franziskanerklosters öffnete für eine erholsame Pause im Grünen. Zwischen Blumen und Bäumen wurde köstlich schnabuliert und musiziert. Außerdem konnte man Leiberln mit Blumendrucken gestalten. An botanischen Inspirationen mangelte es in dem traumhaften Garten nicht.
Wer vom vielen Basteln eine zuckersüße Abwechslung brauchte, der wurde am Alten Markt fündig. Dort wurden verschiedenste Eissorten geboten. Das Eis wurde für den guten Zweck von mehreren Festspiel-Künstlern über den Nachmittag hinweg verkauft.
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