Gleich zweimal mussten am Donnerstag die Vorarlberger Flugretter ausrücken, um entkräftete Wanderer in Sicherheit zu fliegen. Eine 72-Jährige erlitt nahe dem Glattjoch einen Kollaps, ein 79-Jähriger kam an der Kanzelwand nicht mehr weiter. Beide wurden per Helikopter aus dem alpinen Gelände geholt.
Zu gleich zwei alpinen Notfällen aufgrund von Erschöpfung ist es am Donnerstag in den Vorarlberger Bergen gekommen. Eine 72-jährige Frau war mit ihrer Schwester von Brand in Richtung Glattjoch unterwegs, als sie rund 200 Meter unterhalb des Gipfels einen Kreislaufkollaps erlitt und kurzzeitig das Bewusstsein verlor. Nahezu zeitgleich geriet ein 79-jähriger Mann, der alleine im Bereich der Kanzelwand wanderte, ebenfalls in eine missliche Lage.
Bergung aus der Luft
Die Schwester der 72-Jährigen setzte umgehend einen Notruf ab. Die Besatzung des Rettungshubschraubers C8 barg die Frau und flog sie zur weiteren Beobachtung ins Landeskrankenhaus Bludenz.
Der 79-Jährige konnte die Einsatzkräfte noch selbstständig alarmieren. Er wurde vom Hubschrauber des Innenministeriums mittels Seilbergung an Bord geholt. Der Mann blieb glücklicherweise unverletzt.
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