Die Untersuchungen zum geplanten Windpark auf den Feldringer Böden sind abgeschlossen. Die Projektpartner haben entschieden, das Vorhaben nicht weiterzuverfolgen.
Grundlage dieser Entscheidung sind die Ergebnisse der durchgeführten Windmessungen, die zeigen, dass das Windpotenzial am Standort für einen wirtschaftlichen Betrieb von Windkraftanlagen nicht ausreicht.
Die Ergebnisse betreffen ausschließlich die Feldringer Böden. Gerade im alpinen Raum können sich die Windverhältnisse von Standort zu Standort deutlich unterscheiden. Rückschlüsse auf andere potenzielle Windkraftstandorte sind daher nicht möglich. „Nicht jeder untersuchte Standort eignet sich für die Nutzung der Windenergie. Entscheidend ist, dass die Beurteilung auf verlässlichen Messdaten basiert und nicht auf Annahmen. Genau das haben die Untersuchungen auf den Feldringer Böden ermöglicht“, so Benedikt Kammerstätter, Projektentwickler bei ECOwind.
Die gewonnenen Erkenntnisse leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewertung zukünftiger Standorte.
Die Projektbetreiber
Verweis auf verantwortungsvolle Vorgangsweise
Für die Projektpartner stand von Beginn an fest, dass die weitere Entwicklung des Vorhabens von den tatsächlichen Messergebnissen abhängig sein wird. Mit dem Abschluss der Untersuchungen liegt nun eine verlässliche Entscheidungsgrundlage vor. „Auch wenn das Ergebnis bedeutet, dass das Projekt nicht umgesetzt wird, ist eine faktenbasierte Entscheidung ein wesentlicher Bestandteil einer verantwortungsvollen Projektentwicklung“, betont Gertraud Kirchebner, Geschäftsführerin der Androschin Energie GmbH.
Windkraft-Ausbau weiter zentrales Anliegen
Das Projektteam von Androschin Energie GmbH und ECOwind bedanke sich bei allen Beteiligten für die konstruktive und gute Zusammenarbeit während des Projekts. „Die gewonnenen Erkenntnisse leisten einen wichtigen Beitrag zur Bewertung zukünftiger Standorte und unterstreichen die Bedeutung sorgfältiger Standortprüfungen.“
Der Ausbau erneuerbarer Energien bleibt weiterhin ein zentrales Anliegen. Windkraft wird insbesondere zur Verringerung der Winterstromlücke auch künftig eine wichtige Rolle in Österreich spielen. Voraussetzung dafür sind Standorte, die die erforderlichen technischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erfüllen.
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