Produktsicherheit, Haftung und Verantwortung beim Online-Shopping: Darauf will die Kamapgne zum sicheren Einkauf aufmerksam machen. Billigkäufe aus Fernost bringen gemeinsam mit der bestellten Ware oft Sicherheitsrisiken mit sich. Wer in Niederösterreich bestellt, geht hingegen auf Nummer Sicher.
Gifte in der Kleidung, Schwermetalle im Schmuck, Babyartikel mit Formaldehyd oder Ladegeräte mit Sicherheitsmängel: Online gekaufte Produkte über Temu oder Shein erfüllen laut Stiftung Warentest oft nicht die EU-Sicherheitsstandards.
„Wir wollen Konsumenten bewusst machen, dass es einen Unterschied macht, wo man online einkauft“ sagt Alexander Smuk, Obmann des Versand-, Internet- und allgemeinen Handels der Wirtschaftskammer-NÖ, zur neuen Kampagne „echt hier. echt sicher“.
Klare Regeln für heimische Händler
Für heimische Händler gelten klare Regeln. Sie haften für ihre Produkte, müssen gesetzliche Vorgaben einhalten, werden kontrolliert und sind im Problemfall erreichbar.
Genau diesen Unterschied stellt „echt hier. echt sicher.“ in den Mittelpunkt: Wer bei einem österreichischen oder niederösterreichischen Onlinehändler kauft, kauft nicht nur ein Produkt, sondern auch Rückverfolgbarkeit, Verantwortung und einen Ansprechpartner.
Transparente Lieferketten schaffen Vertrauen
Wie wichtig das ist, zeigen niederösterreichische Unternehmen wie Stofftiger, Styx oder Sonnentor: „Wir schauen ganz genau hin, wo unsere Rohwaren herkommen. Wir arbeiten international mit langjährigen Partnern zusammen, direkt und auf Augenhöhe. Unser Verhaltenskodex, der Code of Conduct, ist dabei die Grundlage. Dazu kommen noch regelmäßige Besuche bei unseren Lieferanten. “, versichert Sonnentor-Gründer Johannes Gutmann.
Europäische Standards
Die Kampagne „echt hier. echt sicher.“ versteht sich als Appell zu bewusstem Online-Shopping. „Denn hinter heimischen Onlineshops stehen Unternehmen, die für ihre Produkte geradestehen und europäische Standards erfüllen müssen“, so Alexander Smuk.
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