Die zweite Hitzewelle des Jahres rollt gerade an und damit wieder das Thema Klimatisierung. „Das ist keine Frage des Komforts“, sagt Umweltlandesrat Stefan Kaineder von den Grünen, der nun mit einer neuen Initiative aufhorchen lässt.
Er schlägt ein Landesprogramm „Klimatisierung Oberösterreich“ vor, bei dem auch Familien und ältere Menschen mit geringem Einkommen gefördert werden sollen, damit sie ihre Wohnungen „klimafit“ machen können. Laut einer offiziellen Berechnung seien im Vorjahr bundesweit 450 Personen an Folgen der Hitze gestorben, in Oberösterreich sollen es rund 70 gewesen sein. Die „Klimatisierung Oberösterreich“ soll nur ein akuter Baustein sein, um den Folgen des Klimawandels beizukommen.
Kaineder kritisiert, dass es noch immer keinen umfassenden Plan für Hitzeschutz in öffentlichen Gebäuden und für die Allgemeinheit gibt: „Es geht um Gesundheit, Lebensqualität und nicht zuletzt um soziale Gerechtigkeit.“
Klimawandel, Klimaerwärmung, Klimafolgen – und da gibt’s noch ein Wort mit Klima – nämlich Klima-Rat. Der wurde in Oberösterreich im Jahr 2020 ins Leben gerufen. „Er berät die OÖ. Landesregierung, kann Empfehlungen für Maßnahmen im Bereich Klimapolitik des Landes OÖ beschließen beziehungsweise stimmt Aktivitäten in den Bereichen Klimaschutz und Klimawandel optimal aufeinander ab“, hieß es da.
Seither hat man nichts mehr vom Klima-Rat gehört. Inzwischen bauen wir beispielsweise weiter Kindergärten und Schulen ohne Kühlungsmöglichkeiten. Ist vermutlich noch keine Empfehlung dafür vom oö. Klima-Rat gekommen
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