Kettenreaktion auf A14

Ablenkung führte zu Auffahrunfall und Stau

Vorarlberg
11.07.2026 14:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Ein Moment der Unaufmerksamkeit hat am Freitagmittag auf der Rheintalautobahn (A14) bei Hohenems zu einem folgenschweren Auffahrunfall geführt. Wegen des hohen Verkehrsaufkommens bildete sich schnell ein Rückstau, der bis zur Ausfahrt Dornbirn-Nord reichte. 

Gegen 12.35 Uhr war eine 29-jährige Autofahrerin am Freitag auf der Richtungsfahrbahn Tirol unterwegs, als sie auf Höhe der Autobahnausfahrt Hohenems abgelenkt war. Sie bemerkte eine dort stehende Fahrzeugkolonne zu spät und prallte mit hoher Geschwindigkeit in das Heck des letzten Wagens, der von einer 48-jährigen Frau gelenkt wurde.

Leichte Schnittwunden 
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto der 48-Jährigen nach vorne geschoben und rammte den davor stehenden Wagen eines 33-jährigen Mannes. Während die beiden anderen Beteiligten mit dem Schrecken davonkamen, erlitt die 29-jährige Unfallverursacherin leichte Schnittwunden an den Beinen sowie an der rechten Hand. Sie wurde vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in das Krankenhaus Dornbirn gebracht.

Kilometerlanger Stau
Zwei der drei beteiligten Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß so schwer beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Die betroffene Fahrspur blieb für die Bergungsarbeiten bis 14 Uhr komplett gesperrt. Wegen des ohnehin hohen Verkehrsaufkommens führte die Sperrung rasch zu einer massiven Verkehrsbehinderung, sodass sich der Rückstau zeitweise bis nach Dornbirn-Nord erstreckte.

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