Alleinstehende Damen werden derzeit in Niederösterreich von falschen Kriminalisten kontaktiert, um Tatorte für künftige Einbrüche auszuspionieren
Als Frau oder eben Herr Inspektor geben sich zurzeit vor allem in Traisen im Bezirk Lilienfeld unbekannte Anrufer aus. Ob man denn wisse, dass die Nachbarin gerade ausgeplündert worden sei. Doch der wahre Hintergrund ist, dass die skrupellosen Kriminellen durch geschicktes Befragen wissen wollen, ob denn die jeweilige Person alleinstehend oder gar abwesend ist, um dann gezielt Einbruchscoups verüben zu können. Zusätzlich versucht die gefährliche Bande, an Informationen zu kommen, indem sie Beamtinnen als „Telefonspäher“ ausschickt.
Den Frauen vertrauen?
„Wenn eine weibliche Stimme ertönt, dann wirkt das noch einmal um einiges vertrauenswürdiger“, erklärt ein Ermittler. Dringender Appell der Exekutive: Echte Polizisten oder Polizistinnen verlangen nie am Telefon Auskunft, sondern kommen selbst vorbei oder bitten am jeweiligen Posten um sachdienliche Hinweise. Im Zweifelsfall den Notruf 133 wählen, damit die Ermittler rasch handeln können!
Vor Telefon -Gangstern wird auch im Nachbarort Wilhelmsburg gewarnt! Und zwar von offizieller Stadtgemeinde-Seite. Dem Rathaus sei zu Ohren gekommen, dass „Polizisten“ wegen des Unfalls oder Krankheit eines nahen Angehörigen sofort Geld benötigt würde – als Kaution wegen drohender Strafe oder für ein lebensrettendes Medikament. Gebot der Stunde – niemals persönliche Daten herausgeben und schon gar nicht Geld für eine persönliche Übergabe bereitstellen, sondern sofort die echten Beamten alarmieren.
Krimineller Öko-Bonus-Trick
Immer noch treiben – vor allem in der Bezirkshauptstadt Lilienfeld – Klima-Betrüger ihr Unwesen. Unter dem Vorwand der Auszahlung eines Öko-Bonus bitten die Unbekannten um Bekanntgabe von Kontodaten samt dem eigenen Geldinstitut, damit die vermeintlichen „Umweltzahlungen" erfolgen können. Auch hier gilt: Sofort löschen und niemals banktechnisch Persönliches preisgeben.
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