Mehr als 10.000 Besucher feierten in Hallein – doch hinter den Kulissen eskaliert der Streit. Gastronomen, Anrainer und mehrere Parteien verlangen Aufklärung. Nun sollen auch Lärmmessungen zeigen, dass Vorgaben nicht eingehalten wurden.
Mehr als 10.000 Menschen strömten am 28. Juni in die Halleiner Altstadt, um die Salinenstadt zu feiern. Doch seither gehen die Wogen hoch: Gastronomen kritisieren den Veranstalter und fordern Rücktritte. Politisch wurde von FPÖ, Grüne und ÖVP eine Sondersitzung der Gemeindevertretung einberufen – die Mandatare fordern Aufklärung. Was war passiert? Der Tourismusverband ließ als Veranstalter kurzerhand am Stadtfest-Tag Bauzäune aufstellen, um Gastronomen, die sich finanziell nicht beteiligen, auszusperren.
Der Ärger weitete sich aus: Weitere Wirte bekritteln, dass sie zusperren müssten, wenn sie nicht für die Teilnahme zahlen. Anrainer gehen auf die Barrikaden, weil bis tief in die Nacht gefeiert werde.
Jetzt folgt der nächste Streich: Eigens initiierte Lärmmessungen sollen belegen, dass bei den Konzerten beim Stadtfest sogar zu laut gespielt wurde und Vorgaben nicht eingehalten wurden. Die Stadtfest-Schlammschlacht geht also in die nächste Runde.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.