Die Nachricht, dass ein Geldgeber des Salzburgligisten Puch doch nicht zahlen kann, schlug am Dienstagabend in der Tennengauer Gemeinde und im Salzburger Fußball-Unterhaus hohe Wellen. Der Klub kämpft nun um den gesamten Kader. Spieler und auch der Trainer könnten sich neue Vereine suchen.
„Das hat mir den Boden unter den Füßen weggezogen“, schilderte Obmann Manfred Wallner. Der Salzburger Immobilienunternehmer soll bereits im Juni in Hamburg festgenommen worden sein. Die vereinbarten Geldflüsse an den Verein, die die Finanzierung des hochwertigen Kaders – unter anderem mit dem Ex-Austrianer Marinko Sorda – in der Salzburger Liga hätten sicherstellen sollen, blieben aus. Dabei ist dies nicht das erste Mal, dass eine Finanzbombe bei den Tennengauern einschlägt.
Puch schon 2024 mit Engpass
Bereits 2024, damals noch unter der Herrschaft von Präsident und Großsponsor Christian Schwaiger, legte dieser aufgrund finanzieller Probleme in seinem Unternehmen das Sponsoring größtenteils auf Eis. Der Kader konnte damals gehalten werden.
Im aktuellen Fall sieht’s wohl anders aus. Die Spieler erhielten am Dienstagabend die Freigabe, sich bis zum 15. Juli einen neuen Verein zu suchen. Der Grund dafür? Die monatlich vereinbarten Gelder an die Kicker seien nicht garantiert. „Als Spieler muss man das Beste daraus machen und sich umsehen“, sagte Rade Janjic.
Puch-Knipser könnte gehen
Torjäger Max Grasegger meinte: „Ich halte mir alle Optionen offen und bin in Gesprächen mit anderen Klubs.“ Auch Trainer Daniel Buhacek spekuliert mit einem Abgang.
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