Nach monatelangem Bangen gibt es, wie berichtet, neue Hoffnung für das Reha-Zentrum Aflenz. Das Land zeigt sich einer Partnerschaft nicht völlig abgeneigt. Die SPÖ will über den Sommer den Druck weiter erhöhen.
Innerhalb der Pensionsversicherungsanstalt gibt es Überlegungen, das renommierte Reha-Zentrum in Aflenz mit jenem in St. Radegund zu fusionieren. Mehr als 130 Arbeitsplätze im Mürztal stehen auf dem Spiel. Es gab Proteste, Demonstrationen – und viele politische Gespräche.
Wie berichtet, zeichnet sich seit Kurzem ein Hoffnungsschimmer ab. Die PVA wäre bereit, den Standort doch weiterzuführen, wenn andere Betreiber (Land, Bund, externe Firmen) weitere Betten, etwa zur Übergangspflege, am Areal errichten. Die Landesregierung zeigt sich nicht völlig abgeneigt, auch wenn Millionen-Investitionen notwendig wären, wie FPÖ-Umweltlandesrat Hannes Amesbauer im Rahmen einer regionalen Pressekonferenz verriet.
„Den Worten müssen Taten folgen“
ÖVP-Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl wollte sich dazu nicht äußern. Die SPÖ zeigt sich jedenfalls erfreut und kündigt schon jetzt einen Landtag-Antrag im September an, der von der Landesregierung die nötigen Schritte für den Erhalt einfordert: „Dass sich alle Parteien im Landtag geschlossen für den Erhalt des Reha-Zentrums ausgesprochen haben, war sehr erfreulich – jetzt gilt es aber, den Worten Taten folgen zu lassen“, so Parteichef Max Lercher. „Die Beschäftigten in Aflenz verdienen Sicherheit und eine Perspektive.“ Sollte das Reha-Zentrum tatsächlich gerettet werden, wäre das „ein toller Erfolg“, so der regionale SPÖ-Abgeordnete und Turnauer Bürgermeister Stefan Hofer.
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