„FReD im Dorf“ nennt sich ein spezielles Projekt, das ein Zeichen der Nachhaltigkeit setzen möchte. Dabei teilt sich eine Nachbarschaft gemeinsam ein Auto. Die erste Testphase wurde im Gailtal abgeschlossen.
Seien Sie ehrlich: Brauchen Sie Ihr Auto wirklich jeden Tag? Oder steht es vielleicht doch meistens in der Garage und wartet auf seinen Einsatz?
An dieser Stelle setzt das Projekt „FReD im Dorf“ an. Die Idee: Sechs Nachbarn teilen sich ein Auto, wer es braucht, nutzt es und stellt es dann wieder für die anderen vor das Haus. Anders als herkömmliche Carsharing-Angebote ist das Auto in dem Fall der Hermagorer Familien direkt für die Nachbarschaft abgestellt und leicht zugänglich.
Gemeinsames Auto als Alternative
„Aufgrund der mancherorts unzureichenden Öffi-Infrastruktur besitzen viele Familien im ländlichen Raum mehrere Autos. Das ist nicht nur ein enormer Kostenfaktor, sondern führt auch zu langen, ungenutzten Stehzeiten und einem hohen Platzverbrauch. Wir möchten herausfinden, ob sich ein gemeinsames Auto im Nachbarschaftsgrätzl als Alternative eignet“, sagt Projektleiterin Nina Fábián. Die Zeiten wurden selbst organisiert – mit Erfolg, denn das Auto wurde fast täglich mehrere Stunden genutzt.
Bald wird es auch einen Standort beim Rathaus in Dellach geben. Drei Familien sind bereits dabei, weitere werden noch gesucht.
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