Große Vorhaben

Mit guter Küche und KI ins neue Kindergartenjahr

Kärnten
08.07.2026 20:00

Mit dem Abschluss des Kindergartenjahres zieht der Klagenfurter Referent Franz Petritz eine positive Bilanz. Besonders zufrieden zeigt er sich darüber, dass das erfolgreiche Projekt der gesunden Küche fortgesetzt werden kann. Und im Herbst gibt es erstmals Künstliche Intelligenz mit Kindern.

„Das Projekt mit der gesunden Küche wird auch in Zukunft weitergeführt. Bereits unter der ehemaligen Bürgermeisterin Maria-Luise Mathiaschitz wurde damit begonnen. Nun ist die Finanzierung gesichert. Die gesunde Küche ist im jeweiligen Kindergartenbeitrag bereits inkludiert“, erklärt Petritz.

SP-Stadtrat Franz Petritz macht´s als Referent möglich, dass in Klagenfurt jederzeit ein ...
SP-Stadtrat Franz Petritz macht´s als Referent möglich, dass in Klagenfurt jederzeit ein Kindergartenplatz frei ist.(Bild: Uta Rojsek-Wiedergut)

Eine wichtige Rolle spielt dabei weiterhin der Kindergarten Sonnenschein in der Lortzinggasse. Dessen Küche versorgt mehrere Einrichtungen mit frisch zubereiteten, ausgewogenen Mahlzeiten und gilt als Vorzeigeprojekt für gesunde Ernährung im Kindergarten.

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Künstliche Intelligenz mit Kindern wird im Herbst in den Kindergärten neu eingeführt. Im Vorschulalter ist es machbar.

Franz Petritz, SP-Stadtrat und Referent für Elementarpädagogik

2500 Kindergartenplätze in Klagenfurt
Ab dem kommenden Herbst stehen zahlreiche weitere Neuerungen auf dem Programm. Insgesamt stehen in Klagenfurt derzeit 1.236 Kindergartenplätze in den städtischen Einrichtungen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es rund 90 Plätze in KITA-Gruppen sowie etwa 1.200 Plätze in privaten Kindergärten. Laut Petritz sei die Situation im privaten Bereich fast noch besser als in den städtischen Einrichtungen.

In Klagenfurt stehen Familien insgesamt 19 städtische Kindergärten, neun Kindergärten in den Stadtteilen, vier Hortstandorte sowie KITA-Gruppen zur Verfügung. 

Eine der innovativsten Neuerungen betrifft den Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Kindergarten. „Mit Kindern ab fünf Jahren können wir damit beginnen. Es handelt sich um ein Präventionsprojekt, das gemeinsam mit dem Gesundheitsamt umgesetzt wird“, erläutert Petritz. Ziel sei es, Kindern einen altersgerechten und verantwortungsvollen Umgang mit neuen Technologien näherzubringen und gleichzeitig Medienkompetenz frühzeitig zu fördern.

„Bildung beginnt bei den Kleinsten“
Auch im Bereich der MINT-Fächer – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik – werden ab Herbst neue Projekte gestartet. Spielerisch sollen die Kinder an naturwissenschaftliche Themen herangeführt werden. Experimente, Forscherstationen und kreative Technikangebote sollen die natürliche Neugier der Mädchen und Buben wecken. „Bildung beginnt bereits bei den Kleinsten. Je früher Kinder Freude am Entdecken entwickeln, desto besser sind ihre Chancen für den weiteren Bildungsweg“, betont Petritz.

Für die Kinderbetreuung stellt die Stadt jährlich rund 25 Millionen Euro zur Verfügung.  „Personal haben wir mittlerweile genug. Ein Kindergartenplatz ist jederzeit verfügbar“, sagt Petritz. Damit sieht sich die Stadt für das kommende Kindergartenjahr gut gerüstet.

25 Millionen Euro sind gut eingesetzt
Mit der Fortsetzung bewährter Angebote, neuen Bildungsprojekten und innovativen Konzepten möchte Klagenfurt die Qualität der Kinderbetreuung weiter ausbauen und den Familien auch künftig ein modernes, vielfältiges Betreuungsangebot bieten.

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