Rampe kommt

Linz schließt gefährliche Lücke am Donauufer

Oberösterreich
08.07.2026 14:19

Ein Zebrastreifen sorgt seit Jahren für Diskussionen, nun wird er bald überflüssig. Mit einem Millionenprojekt will die Stadt Linz eine der größten Lücken im Geh- und Radwegenetz schließen. Wann die Arbeiten beginnen und was sich dadurch künftig ändert.

Seit Jahrzehnten wird über eine bessere Verbindung für Fußgänger und Radfahrer zwischen der Nibelungenbrücke und der Donaulände diskutiert. Nun wird das Projekt Realität: Mitte September starten die Bauarbeiten für die neue Geh- und Radrampe beim Lentos. Der Gemeinderat hat vergangene Woche endgültig grünes Licht für das 3,4 Millionen Euro teure Vorhaben gegeben.

VP-Stadtvize Martin Hajart (o.) zeigt, wo die künftige Rampe verlaufen wird.
VP-Stadtvize Martin Hajart (o.) zeigt, wo die künftige Rampe verlaufen wird.(Bild: Stadt Linz)

Zebrastreifen nicht mehr genehmigungsfähig
Die rund 120 Meter lange Rampe soll eine der größten Schwachstellen im Linzer Geh- und Radwegenetz beseitigen. Künftig gelangen Fußgänger und Radfahrer barrierefrei von der Nibelungenbrücke direkt in den Donaupark. Gleichzeitig verschwindet der bisherige Zebrastreifen über die Untere Donaulände, der nach heutiger Rechtslage in dieser Form gar nicht mehr genehmigungsfähig wäre. „Die neue Geh- und Radwegrampe ist eine Schlüsselstelle für eine sichere, direkte und komfortable Anbindung der Stadt an die Donau. Die Verbindung vom Balkon der Nibelungenbrücke zum Donaupark ist auch eine wichtige städtebauliche Aufwertung, denn damit rückt die Stadt ein Stück näher an die Donau. Die Bauarbeiten starten nach der Klangwolke, die Fertigstellung ist für Sommer 2027 vorgesehen“, so Mobilitätsreferent, VP-Stadtvize Martin Hajart.

Die künftige Rampe aus der Vogelperspektive.
Die künftige Rampe aus der Vogelperspektive.(Bild: Stadt Linz)

Wichtiger Lückenschluss entlang der Donau
Die Rampe wird zwischen 3,50 und 3,90 Meter breit und mit einer barrierefreien Steigung ausgeführt. Auch Verkehrslandesrat Günther Steinkellner sieht darin einen wichtigen Lückenschluss entlang der Donau: „Mit der neuen Rampe auf der Linzer Seite, der verbreiterten Rampe auf der Urfahraner Seite und dem neuen 3,1 Kilometer langen Radweg nach St. Margarethen setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für eine moderne und sichere Radinfrastruktur entlang der Donau. Davon profitieren nicht nur die Menschen in der Region, sondern auch die vielen Gäste, die Linz über die Donau erreichen.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung