Mehr als 4000 Elektromotoren verlassen ab Montag wöchentlich das BMW-Werk in Steyr. Wie geplant, wurde die Produktion nun auf zwei Schichten aufgestockt – nicht wie bisher nur von 6 Uhr morgens bis 14.30 Uhr, sondern auch von 15 Uhr bis um Mitternacht.
Die Antriebe sind für vollelektrische Modelle der „Neuen Klasse“ des bayerischen Automobilkonzerns bestimmt. Konkret werden die Elektromotoren im neuen BMW i3, einer Mittelklasse-Limousine, und dem iX3, einem SUV, verbaut. Nachdem im Vorjahr 8500 Elektromotoren das Werk in Steyr verließen, sollen es im aktuellen Jahr über 100.000 Einheiten sein. Die Produktion soll noch weiter ausgebaut werden. Im ersten Halbjahr wurden daher auch die Rotor- und Statorfertigung auf Zweischichtenbetrieb umgestellt. Diese für Elektroantriebe essenziellen Bauteile werden direkt vor Ort gefertigt und in den Motoren verbaut.
„Wichtiger Meilenstein“
„Der Start der zweiten Schicht ist ein wichtiger Meilenstein für unser Werk. Wir tragen mit unseren E-Antrieben dazu bei, dass die vollelektrischen Modelle der ,Neuen Klasse’ weltweit ankommen“, sagt Harald Gottsche, Leiter des BMW-Werks in Steyr.
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