Bei einem brach Felge

Acht Laufräder im Test: Nur zwei waren „Sehr gut“

Oberösterreich
08.07.2026 14:30
Porträt von Krone Oberösterreich
Von Krone Oberösterreich

Die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer haben acht Laufräder unter 100 Euro unter die Lupe genommen. Zwei bekamen die Note „Sehr gut“, aber auch das günstigste Modell wurde mit einem „Gut“ bewertet.

Auf Laufrädern lernen Kinder spielerisch Koordination, Balance und das Gefühl für Geschwindigkeit. Um den Eltern die Auswahl zu erleichtern, hat die Arbeiterkammer Oberösterreich acht Produkte getestet und bewertet. 

Belastungstest
Um die Sicherheit der Laufräder zu testen, wurden diese extremer Belastung ausgesetzt. Mit einem Gewicht von 50 kg beladen liefen sie eine Stunde durchgängig auf einem Laufband. Das Ergebnis wurde mittels Videoüberwachung dokumentiert.

Tipps für den Kauf eines Laufrades

  • Wichtig beim Kauf eines Laufrads ist die Größe. Neben dem Gewicht spielt die Schrittlänge des Kindes und die Sitzhöhe des Laufrads eine entscheidende Rolle. Das Kind muss im Sitzen mit beiden Fußsohlen komplett den Boden berühren und die Knie leicht beugen können.
  • Das Gewicht entscheidet darüber, ob das Kind das Rad kontrollieren kann. Als Faustregel gilt: Das Laufrad sollte nicht mehr als 30 Prozent des Körpergewichts Ihres Kindes wiegen.
  • Die Griffe sollten an den Außenseiten dicke Prallschützer aus Gummi haben. Achten Sie auf versenkte Schrauben und abgedeckte Achsen, damit es zu keinen Verletzungen kommt.
  • Kinder wachsen extrem schnell. Achten Sie darauf, dass sich Sattel und Lenker am besten stufenlos verstellen lassen. Ein tiefer Einstieg am Rahmen erleichtert zudem das Auf- und Absteigen.

Das Hauck Balance N Ride Zebra und das Laufrad von XXXLutz bestanden den Härtetest mit „Sehr gut“, dreimal gab es ein „Gut“ und je ein „Befriedigend“ und „Genügend“. Das Laufrad von Baby Walz konnte nicht weiter überprüft werden, da unter der Belastung die Felge an der vorderen Achse brach.

Probleme beim Aufbau
Beim Aufbau fiel das Modell von XXXLutz durch, denn es ließ sich erst nach einer Nachbearbeitung des Rahmens mit Säge und Feile zusammenbauen. Da die Montage ohne zusätzliches Werkzeug nicht möglich war, wurde das Laufrad insgesamt mit „Nicht genügend“ bewertet.

Das gesamte Testergebnis finden Sie hier.

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