Der 17-jährige Oliver R. ist am Montagnachmittag mit seinem Motorrad verunglückt und vor ein Auto geschleudert worden. Die entgegenkommende Lenkerin konnte nicht mehr ausweichen. Der Lehrling war in seiner Mühlviertler Heimatgemeinde sehr beliebt.
„Ich bin geschockt, kann es noch gar nicht fassen. Der Oliver war ein sympathischer und hilfsbereiter Bursch, der mit seiner Ziehharmonika bei Festen und zu Weihnachten aufgespielt hat – und er war auch Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr“, sagt Leopold Eder, Bürgermeister der Gemeinde Sonnberg im Mühlkreis.
Am Beginn einer Kurve gestürzt
Nach dem tödlichen Motorradunfall des 17-Jährigen seien bei den Bürgern der 1100-Einwohner-Gemeinde Trauer und Bestürzung über den Verlust des Jugendlichen dominant. Eder: „Bei uns kennt jeder jeden, der Oliver war sehr beliebt.“ Der Fahrradmechaniker-Lehrling dürfte am Montag mit einem Leichtmotorrad auf der L1501 bei Weberndorf (Gemeinde Hellmonsödt) aus ungeklärter Ursache am Beginn einer Rechtskurve zu Sturz gekommen sein.
Er war ein hilfsbereiter Bursch, der mit seiner Ziehharmonika bei Festen und zu Weihnachten aufgespielt hat. Ich bin von der traurigen Nachricht geschockt.
Ortschef Leopold Eder
Lenkerin konnte nicht mehr ausweichen
Die Folgen für den Teenager waren fatal: Er schlitterte auf die Gegenfahrbahn, wo unglücklicherweise genau im selben Augenblick eine 40-Jährige aus Altenberg mit ihrem Auto daherkam. Im Wagen der Frau saßen auch deren vier Kinder (16 Monate bis zwölf Jahre alt), die das Unglück mitansahen. Die Lenkerin konnte nicht ausweichen: Oliver R. wurde vom Pkw überrollt und so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Er hinterlässt neben den Eltern auch einen älteren Bruder.
Ortschef Eder erfuhr erst Dienstagfrüh vom Onkel des Verstorbenen von der Tragödie. Die Familie war am Unglückstag zu Mittag noch beisammengesessen, weil der 17-Jährige montags immer seinen freien Tag hatte. Wieso er mit dem Motorrad stürzte, ist noch Gegenstand von polizeilichen Ermittlungen.
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