Der Geldgeber eines Salzburgligisten sprang überraschend ab. Das bestätigte der Obmann des Tennengauer Klubs am Dienstag der „Krone“. Die Spieler erhielten von den Klubbossen eine Wechselfreigabe. Man kämpfe allerdings nicht ums Überleben.
Salzburgligist Puch ist schon vor Anpfiff der neuen Saison schwer angeschlagen. Weil ein Großsponsor bzw. Geldgeber kürzlich in Hamburg festgenommen worden sein soll und nicht zahlen kann, steht die Saison der Tennengauer nahezu auf der Kippe. „Ich kann nur sagen, dass es stimmt, dass uns ein Sponsor nicht zahlen kann. Das haben wir der Mannschaft heute mitgeteilt“, bestätigte Puch-Obmann Manfred Wallner am Dienstagabend der „Krone“.
Die Meldung, dass der Sponsor ausfällt, hat mich wie ein Schlag getroffen.
Manfred WALLNER, Obmann FC Puch
Demnach erhielten alle Spieler die Freigabe, sich noch im Laufe des bis zum 15. Juli geöffneten Transferfensters einen neuen Verein zu suchen. „Für mich ist das sehr schwer. Die Mannschaft war großartig. Die Meldung, dass der Sponsor ausfällt, hat mich wie ein Schlag getroffen“, schilderte Wallner. Der Obmann habe in den vergangenen 24 Stunden versucht, das Geld anderweitig aufzutreiben – vergeblich! „Da darf man am Ende auch niemandem böse sein, wenn ich anrufe und frage, ob man mal eben ein paar Tausend Euro übrig hat“, meinte der Klubchef, der bis Freitag weiterkämpfen will.
Spielbetrieb in Salzburger Liga gesichert
Der Spielbetrieb in der Salzburger Liga sei aber gesichert. „Der FC Puch wird die Saison mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln in der Salzburger Liga bestreiten.“
Bereits in den vergangenen Tagen hatten sich die Gerüchte um eine finanzielle Schieflage in Puch verdichtet. Spieler wie Gabriel Lukacevic haben den Klub bereits verlassen. Auch der ehemalige Austrianer Marinko Sorda könnte dem Verein in den kommenden Tagen den Rücken zukehren. Laut „Krone“-Informationen könnte der Aufstiegsheld zu den Amateuren der Violetten wechseln.
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