Eine Gartenhütte in Münzkirchen im oberösterreichischen Innviertel war zwischen Oktober 2024 und Februar 2025 offenbar ein beliebter Ort bei der dortigen ultrarechten Szene.
Besucher der Partys, die dort abgehalten worden sind, mussten sich bereits gesondert vor Gericht verantworten – am Dienstag saßen schließlich die Besitzer im Landesgericht Ried auf der Anklagebank. Ein Österreicher (42) und eine Tschechin (37) hatten in besagter Gartenhütte nicht nur NS-Devotionalien zur Schau gestellt, beide hätten dort bei Partys wiederholt den Hitlergruß gezeigt.
Nazi-Tatoos gestochen
Sie, die selbst illegale NS-Tattoos hat, stach dort Besuchern ähnliche Motive in die Haut. Beide Angeklagten verschickten auch noch mehrfach einschlägige Bilder in diverse Whatsapp-Gruppen. Das Paar war beim Prozess geständig. Die 37-Jährige bekam ein Jahr bedingt – ihre einzige Vorstrafe war nicht einschlägig. Ihr Freund muss wegen seiner beiden einschlägigen Vorstrafen – er saß sogar dafür bereits im Knast – drei Jahre hinter Gittern.
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