Bettwanzen werden offenbar zu einem immer größeren Problem auf den heimischen Almhütten. Mit einer Kampagne will der Österreichische Alpenverein jetzt über die Plage aufklären. So soll auch die Verschleppung der Wanzen verhindert werden.
Gemeinsam mit jenen aus Deutschland und Südtirol startet der Österreichische Alpenverein eine Aufklärungskampagne zum richtigen Umgang mit den Insekten. Ein Befall könne jede Hütte treffen, Informationsangebote sollen die Ausbreitung der Tiere verhindern, berichtete der heimische Alpenverein am Dienstag. Die Kampagne visiert dabei eine Zusammenarbeit mit Gästen und geschulten Hüttenwirten an.
„Wegschauen“ bei Bettwanzen keine Lösung
Zusätzlich sollen Flyer, Aushänge und Online-Beiträge in den Vereinsmedien zur Aufklärung beitragen. „Wir sind davon überzeugt, dass ein bewusster Umgang mit dem Thema wesentlich dazu beiträgt, Gäste zu sensibilisieren und Hütten besser zu schützen. Wegschauen ist beim Thema Bettwanzen keine Lösung“, erklärte Carolin Scharfenstein von der Abteilung Hütten und Wege im Österreichischen Alpenverein.
Bettwanzenbefall kann Almhütten teuer kommen
2025 sind beim Alpenverein fünf Bettwanzen-Verdachtsmeldungen eingegangen. Die Bekämpfung eines Bettwanzenbefalls wäre mit hohen Kosten und Aufwand verbunden, so der Verein. Daher sei eine frühzeitige Erkennung sowie der richtige Umgang entscheidend, um die Verschleppung einzudämmen.
Bisse führen zu Juckreiz oder Blasen
Bettwanzen selbst werden nur wenige Millimeter groß. Sie übertragen keine Krankheitserreger, können aber von Reisenden durch Kleidung oder Gepäck mitgeschleppt werden. Bisse führen meist zu Hautreaktionen wie zum Beispiel Juckreiz oder Blasen.
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