Die Tiroler Arbeiterkammer (AK) und mehrere Energieunternehmen sorgten mit einer gemeinsamen Aktion für eine Entlastung von bedürftigen Familien. Insgesamt wurden 670 Betroffene unterstützt – und auch die Gesamtsumme liegt vor.
Für eine alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern kann jede Entlastung den Unterschied machen: Wenn am Monatsende die Stromrechnung ansteht, bleibt oft wenig Spielraum. Genau hier setzte eine gemeinsame Unterstützungsaktion an.
Mehrere Energieunternehmen im Boot mit AK
Insgesamt 670 anspruchsberechtigte Haushalte erhielten beim Stromkostenzuschuss eine Entlastung von 47.883 Euro. Möglich wurde die Aktion durch eine Vereinbarung der Tiroler AK mit Tiwag, Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB) sowie den Mitgliedsbetrieben der Energie West. Die Gutschriften wurden auf den Stromkonten verbucht.
Die Krisen der vergangenen Jahre haben deutliche Spuren hinterlassen und viele in Bedrängnis gebracht.

Tirols AK-Präsident Erwin Zangerl
Bild: Christof Birbaumer
3,6 Cent brutto pro Kilowattstunde
Die Unterstützungsaktion lief von 1. Dezember 2025 bis 30. Juni und ergänzte den Stromhärtefonds der AK Tirol. Anspruch hatten Haushalte, die von der ORF-Beitragspflicht befreit sind. Der Zuschuss betrug 3,6 Cent brutto pro Kilowattstunde für einen Jahresverbrauch von bis zu 2900 Kilowattstunden.
AK-Präsident Erwin Zangerl: „Wir sehen auch in unserer täglichen Beratung, dass Hilfe und Unterstützung dringend notwendig sind. Die Krisen der vergangenen Jahre haben deutliche Spuren hinterlassen und viele in Bedrängnis gebracht. Deshalb ist jede Form der Hilfe wichtig.“ Gleichzeitig bedankt sich Zangerl bei den Energieunternehmen für ihre Kooperation.
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