Die öffentliche Grillzone in Pichling boomt. An heißen Wochenenden strömen hunderte Menschen zum Brutzeln an den See. Doch mit dem Besucheransturm wachsen auch die Probleme. Immer mehr Beschwerden häufen sich, Anrainer schlagen Alarm und selbst ungebetene Gäste fühlen sich mittlerweile pudelwohl.
Jahrelang stand vor allem der Durchreiseplatz in Pichling im Mittelpunkt der Kritik. Zuletzt sorgte – wie berichtet – ausgerechnet die öffentliche Grillzone daneben immer öfter für Ärger. Denn das Brutzlplatzl am Pichlinger See boomt. Bereits am Morgen ist das Areal an sonnigen Wochenenden gut besucht. Es wird gefeiert und gegessen. Das eigentliche Problem beginnt jedoch erst, wenn die letzten Besucher ihre Sachen packen. Denn was zurückbleibt, gleicht vielerorts einer Müllhalde.
Tiere breiten sich aus
Verpackungen, Getränkedosen, Einweggriller und vor allem Essensreste landen nicht in den Mistkübeln, sondern werden achtlos ins Gebüsch geworfen oder bleiben einfach liegen. Die Folgen sind mittlerweile deutlich spürbar. Anrainer sprechen bereits von einer regelrechten Rattenplage. Die Tiere sollen sich rund um die Grillzone und bis zum benachbarten Campingplatz ausbreiten. Doch damit nicht genug. Auch die Brandgefahr bereitet Sorgen. Erst vor wenigen Tagen wurde ein großer alter Baum beinahe Opfer eines Grillfeuers. Offenbar war heiße Glut oder Grillkohle unmittelbar neben dem Stamm entsorgt worden. Nur mit Glück konnte Schlimmeres verhindert werden.
Grillplatz wird nur sporadisch aufgeräumt
Zusätzlichen Unmut löst aus Sicht der Anrainer die Reinigung des Areals aus. Die zuständige Magistratsabteilung SGS räume die Grillzone nur sporadisch. Gerade nach stark frequentierten Wochenenden würden sich Müll und Essensreste oft tagelang auftürmen. „Wenn da nichts getan wird, verkommt das Areal immer mehr zur Müllg’stettn“, ärgern sich Anrainer.
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