Auf tragische Weise wurde am Freitag ein erst 22-jähriger Mühlviertler aus dem Leben gerissen. Der leidenschaftliche Motorradfahrer prallte gegen einen abbiegenden Traktor, wurde tödlich verletzt. In seinem Wohnort in Oberösterreich herrscht große Anteilnahme. Das Unglück reiht sich in eine schwarze Serie mit jungen Todesopfern ein.
„Ich bin sehr betroffen, habe den jungen Mann gekannt. Meine Anteilnahme gilt der Familie“, sagt Josef Lindner, Bürgermeister von Gutau. Am Freitagabend war es in der Ortschaft Erdmannsdorf zu dem tragischen Unfall gekommen, bei dem der erst 22-Jährige nur wenige Kilometer von seinem Zuhause entfernt ums Leben kam. Der leidenschaftliche Motorradfahrer war gegen 19.45 Uhr mit seinem Bike auf der L 1478 unterwegs, als er mit einem links abbiegenden Traktor kollidierte und im Bereich der vorderen Rundballengabel eingeklemmt wurde.
Verletzungen zu schwer
Die Landmaschine wurde von einem 21-Jährigen gelenkt, der ebenfalls aus Gutau stammt. Drei Feuerwehren eilten zum Unfallort, um den Biker zu bergen, doch auch der mit dem Hubschrauber gekommene Notarzt konnte ihm nicht mehr helfen. Der Mann wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.
Familie brauchte Betreuung
Nach Überbringung der Todesnachricht mussten die Angehörigen des 22-Jährigen vom Kriseninterventionsteam betreut werden. Bürgermeister Lindner: „Mein Dank geht an die Feuerwehrleute für diesen fordernden Einsatz.“ Und weiter: „Der Unfall ist auch für den Traktorfahrer tragisch. Ich hoffe, dass er die Situation gut verarbeiten kann.“
Schwarze Serie
Dieser Unfall reiht sich in eine Reihe von Unglücken mit jungen Todesopfern ein. Sie nahm am Freitag vor einer Woche ihren Anfang, als ein 20-Jähriger in Ebensee bei einer Pannenhilfe von einem Auto erdrückt wurde. Am Dienstag traf dann ein herunterstürzender Ast einen 26-Jährigen aus Klam tödlich. Der Unfall in Gutau riss erneut einen jungen Menschen auf tragische Weise aus dem Leben.
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