Hunderte E-Mails, ein Fotoalbum, Blumen und Besuche: Ein damals 34-Jähriger hatte im Jahr 2018 ein Beziehungsende miserabel verkraftet, weswegen er am Freitag auf der Anklagebank am Landesgericht Linz Platz nehmen musste. Dort kam der Unbescholtene aber mit einer Diversion davon, die er auch gleich annahm.
Weil er das Beziehungs-Aus offenbar gar nicht gut verkraftet haben dürfte, musste sich ein heute 42-Jähriger am Freitag am Landesgericht Linz verantworten. Er hatte seiner damaligen Ex-Freundin zwei Monate lang hinterhergestellt – intensiv genug für eine Anklage wegen fortgesetzter und beharrlicher Verfolgung. So hatte er seiner Verflossenen zwischen 30. April und 22. Juni 2018 rund 300 E-Mails geschrieben, teils 30 Stück pro Tag. Die bekam nicht nur das Opfer selbst, sondern auch ihre Familienangehörigen.
Diversion angenommen
Außerdem sei er immer wieder vor ihrer Haustüre gestanden, habe bei ihr angeläutet, ihr Blumen und sogar ein Fotoalbum mit Bildern von sich selbst per Post zugeschickt. Der Gipfel: er habe einen Wochenendurlaub in Italien unter ihrem Namen gebucht. Am Gericht kam der unbescholtene Linzer aber schließlich gegen die Zahlung von 400 Euro mit einer Diversion davon – erledigt.
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