Wilde Szenen ereigneten sich in der Nacht auf Samstag im Tiroler Bezirk Imst: Bei einer Kamikaze-Fahrt prallte ein Pkw-Lenker erst gegen einen Betonpoller und „mähte“ anschließend eine Verkehrstafel um. Wer hinter dem Steuer saß, ist bis dato aber noch unklar.
Die wilde Kamikaze-Fahrt ereignete sich gegen 3 Uhr. Ort des Geschehens war der Bahnhof Imst-Pitztal. Im Bereich der vorderen Umkehrschleife prallte der Pkw mit voller Wucht gegen einen Betonpoller, der in weiterer Folge auf ein abgestelltes Fahrzeug geschleudert wurde. Von diesem heftigen Crash ließ sich der Lenker aber nicht stoppen. Im Gegenteil: Er setzte die rasante Fahrt fort und fuhr noch eine Verkehrstafel auf einer Verkehrsinsel nieder.
„Bei einem nahegelegenen Parkplatz hielt der Lenker kurz an und flüchtete von der Unfallstelle“, heißt es von der Polizei.
Spurensicherungen durchgeführt
Wenig später ließ der Fahrer das Auto mit eingeschalteter Zündung quer auf der Fahrbahn stehen. „Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten zwei Tatverdächtige in der Nähe des Fahrzeugs angehalten werden“, schildern die Ermittler weiter. Beide bestritten jedoch, für die Kamikaze-Fahrt verantwortlich zu sein.
Am Unfallfahrzeug, das „unbefugt in Betrieb genommen worden war“, wurden Spurensicherungen durchgeführt. Weitere Ermittlungen sind noch im Gange.
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