Nahost-Korrespondent Karim El-Gawhary (62) und sein Vater Magdi (84) über Mutter- und Vatersprache, Politik und Religion, die einzige Ohrfeige und das Ende einer ORF-Karriere.
Ich stehe mit Karim El-Gawhary am Bahnhof von Graz, wir warten auf den Zug aus München. „Hier ist mein Vater 1957 aus Ägypten angekommen“, erzählt der langjährige ORF-Korrespondent, „und hat dann in Österreich Chemie studiert.“ Karims bayrische Mutter Irmi lernte Magdi El-Gawhary während einer Rückreise aus Athen kennen, er war erst 22, als Karim geboren wurde. „Ich war der Grund, warum sie geheiratet haben“, sagt der Sohn ohne Pathos.
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