Eine verloren gegangene DNA, ein alter Kader und im Sturm zu wenig Alternative – der Rückblick auf die vergangene Endrunde wirft einige Fragen im Hinblick für die Zukunft auf. Nach der WM ist vor der EM. Der Ausblick von Teamchef Ralf Rangnick klang nach dem Nordamerika-Aus wie ein Offenbarungseid.
Man könne zufrieden sein, von einer Okay-WM war die Rede, die Pflicht wurde erfüllt, die Kür fehlte – die Bilanz der ÖFB-Kicker fiel aus wie die eigene Leistung: gemischt, durchwachsen, durchschnittlich. Ein Aus gegen Spanien geht natürlich als Rechtfertigung durch. Allerdings läuft Österreich Gefahr, sich selbst zu belügen.
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