Im Doppelfinale musste sich Ländle-Rollstuhltennis-Ass Maxi Taucher an der Seite von Thomas Flax noch der steirischen Paarung Riegler/Hörz-Weber geschlagen geben, obwohl man bereits 6:0, 5:3 in Front lag. Im Einzelfinale am Sonntag machte der 18-Jährige dann aber ernst und setzte sich gegen Österreichs Nummer eins Nico Langmann in zwei Sätzen durch.
„Das fühlt sich unglaublich gut an, erstmals den Staatsmeistertitel bei den Herren zu holen“, freute sich Maxi Taucher unmittelbar nach seinem 6:3, 6:4-Finalsieg über Langmann im ORF-Interview. „Und ich bin schon sehr stolz, zumal es von uns beiden ein sehr gutes Niveau war, auf dem wir gespielt haben.“
Druckvolles Tennis von Taucher
Für den Hohenemser war es nicht nur der erste Staatsmeistertitel, sondern auch der erste Sieg über den 29-jährigen Wiener, der sich bereits achtmal die nationale Krone aufgesetzt hatte. „Ich war bei den wichtigen Punkten immer da, habe druckvolles Tennis gespielt“, erklärte Taucher. „Wichtig war es auch, gut zu retournieren.“
Anekdote und Revanche
Für beide war es auch aus einem anderen Grund ein sehr emotionales Aufeinandertreffen, wie Langmann nach der Partie verriet. „Vor elf Jahren habe ich in Vorarlberg meinen ersten Staatsmeistertitel gewonnen“, erzählte der Wiener. „Damals war Maxi auch vor Ort. Ich habe als Preis auch einen kleinen goldenen Pin bekommen, den ich ihm danach geschenkt habe.“ Er freue sich auch, dass er nun den Stab ein wenig weitergeben zu können, „wobei ich mich natürlich auch schon auf die Revance gegen Maxi freue.“
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