Großeinsatz am Donnerstagabend in Oberösterreich! Weil beim Bohren eine Gasleitung sehr unglücklich erwischt wurde, musste eine ganze Siedlung evakuiert werden. Dazu waren rund 1000 Haushalte auch ohne Strom, um eine Explosion zu verhindern. In den späten Nachtstunden war der Einsatz beendet, die Bewohner durften heim.
Gasalarm am Donnerstagabend in Neumarkt/Hausruck: Bei Arbeiten war in einer Garage gegen 17.30 Uhr ausgerechnet vorm Haus-Absperrschieber die Gasleitung angebohrt worden – die Folgen waren groß: Die Siedlung wurde vorsorglich evakuiert und etwa 40 Personen mussten ihre Häuser verlassen. Sie warteten auf einem nahen Spielplatz ab, bis sich die Gasleitung entleert hatte.
Pflegebedürftige Personen versorgt
Zwei pflegebedürftige Personen wurden vom Roten Kreuz versorgt. Außerdem musste zur Sicherheit das Stromnetz abgeschaltet werden. Davon waren knapp 1000 Kunden in der Umgebung betroffen. Nach rund zwei Stunden war die Hauptgasleitung vollständig drucklos.
Feuerwehr kontrollierte Gaswerte
Zur Absicherung der Einsatzstelle wurden von den Feuerwehren Zubringerleitungen zu den Tanklöschfahrzeugen aufgebaut sowie mehrere Löschleitungen vorbereitet, um im Ernstfall sofort eingreifen zu können. Im Anschluss wurden sämtliche angrenzenden Gebäude mit Gasmessgeräten kontrolliert und nach Freimessung wieder für die Bewohner freigegeben.
Keine Verletzten
Das unmittelbar betroffene Gebäude musste noch über einen längeren Zeitraum mittels Druckbelüftung vom restlichen Gas befreit werden.
Um 22.35 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Dank des raschen und koordinierten Einsatzes aller beteiligten Einsatzkräfte wurde niemand verletzt und eine erhebliche Gefährdung für die Bevölkerung verhindert.
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