Binnen zwei Tagen soll ein 43-jähriger Mann in zwölf Wohnungen in den Wiener Bezirken Landstraße sowie Innere Stadt eingebrochen sein und dabei einen Gesamtschaden von mehr als einer Million Euro angerichtet haben. Der Verdächtige wurde schließlich bei der Einreise in die Slowakei geschnappt – und kürzlich nach Österreich ausgeliefert.
Wie ein Polizeisprecher erklärte, soll der Mann gemeinsam mit Komplizen gearbeitet haben. Die Coups hatten am Heiligen Abend sowie am 28. Dezember stattgefunden. „Die Wohnungen dürften vorher ausgekundschaftet worden sein“, sagte der Sprecher. Bei den Einbrüchen wurden Schmuck, Kleidung und Wertgegenstände erbeutet.
Europaweiter Haftbefehl
Im Zuge der Ermittlungen des Landeskriminalamts fanden die Kriminalisten schließlich Spuren des bereits amtsbekannten Georgiers. Ein EU-Haftbefehl wurde daraufhin erlassen. Bei der Einreise in die Slowakei klickten dann für den 43-Jährigen die Handschellen geklickt.
Er wurde am 30. Juni nach Österreich ausgeliefert. Der Verdächtige befindet sich in einer Justizanstalt. Die Fahndung nach den weiteren Mittätern läuft noch.
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