„Es tut mir leid“, sagte der reuige Gewalttäter (35) aus dem Pinzgau beim Prozess am Donnerstag im Salzburger Landesgericht. Auf das Geständnis zum Vorwurf der schweren Körperverletzung folgte eine Haftstrafe.
Vorweg: Der Angeklagte hat wegen Suchterkrankungen mit seiner Psyche zu kämpfen. Das ist auch der Grund, warum der zweifach vorbestrafte Pinzgauer (35) im Februar in der psychiatrischen Abteilung der Schwarzacher Klinik aufhältig war. „Ich wollte in der Klinik bleiben“, erzählte er beim Prozess am Donnerstag der Richterin. Doch der Oberarzt gab ihm nur ein Medikament und schickte ihn wieder nach Hause.
Oberarzt wurde Opfer von Gewalt
Das passte dem 35-Jährigen gar nicht. Kurzerhand attackierte er den Mediziner, drückte ihn gegen eine Wand und würgte ihn. Als sich der Arzt gegen den Angriff des 35-Jährigen wehrte und versuchte, sich zu befreien, stürzte er unglücklich und brach sich dabei den Arm. „Es tut mir leid. Ich möchte mich beim Doktor entschuldigen“, sagte der 35-Jährige im Verhandlungssaal und legte zum Vorwurf der schweren Körperverletzung ein Geständnis ab.
15 Monate teilbedingte Haft, fünf davon muss er unbedingt im Gefängnis absitzen, lautete das nicht rechtskräftige Urteil für den Gewalttäter.
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