40 Prozent mehr Einsätze – zu dieser Bilanz kommt das Rote Kreuz in Salzburg nach der Rekordhitze am Wochenende. Besonders häufig musste die Rettung dabei wegen Kollaps und Kreislaufproblemen ausrücken. Und auch bei der Gesundheitsberatung 1450 standen die Telefone nicht still.
Mit 320 Rettungskräften pro Tag begegnete das Rote Kreuz dem vergangenen Hitzewochenende. Alleine in der Stadt Salzburg waren 110 Sanitäter im Einsatz. Neben Kollaps und Kreislaufproblemen benötigten Salzburger auch Hilfe wegen Schwindel, Atembeschwerden, Brustschmerzen und weiteren internistischen Notfällen.
Jeder vierte Einsatz war dabei auf die Hitze mit knapp 40 Grad Celsius zurückzuführen. Besonders häufig waren dabei Kreislaufzusammenbrücke, Schwindel mit Übelkeit und hitzebedingte Erschöpfung. Ein Teil der Rettungskräfte war beim Salzburger Stadtfest im Einsatz und auch dort kam es zu mehreren medizinischen Versorgungen im Zusammenhang mit den hohen Temperaturen.
Auch bei 1450 standen die Telefone nicht still. Viele Anrufer wollten wegen hitzebedingter Beschwerden einen medizinischen Rat einholen. Besonders an Hitzetagen gilt: Ausreichend trinken, körperliche Anstrengung vermeiden und bei anhaltenden oder schweren Beschwerden medizinische Hilfe suchen.
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