Gastgeber Kanada steht im WM-Achtelfinale. „Sie sind jetzt kanadische Helden“, sagte Trainer Jesse Marsch nach dem 1:0-Sieg am Sonntag gegen Südafrika in Los Angeles mit Tränen in den Augen.
„Es ist die harte Arbeit dieser Burschen. Ihr Charakter. Das habe ich ihnen am Ende gesagt. Ich freue mich so sehr für sie“, so Marsch. Sowohl die Kanadier als auch die Südafrikaner hatten erstmals die K.-o.-Phase einer WM erreicht, für Erstere geht der Traum auf der größten Fußballbühne nun weiter.
Die Marsch-Elf schaffte damit auch ohne Heimvorteil den Aufstieg. Die Vorrundenspiele hatten die Ahornblätter allesamt in der Heimat ausgetragen. Zudem bleiben damit alle drei Gastgeberländer dieses Turniers weiter im Bewerb.
„Verdient, gegen Giganten anzutreten“
„Es war kein einfaches Spiel. Wir haben versucht, das Niveau stetig zu steigern, von der Bank aus für mehr Schwung zu sorgen und stärker zu werden. Wir hatten das ganze Spiel über Chancen. Am Ende hat er (Eustaquio) ihn dann versenkt“, meinte Marsch, der ankündigte, nach Monterrey zu fliegen, um sich dort den nächsten Gegner anzusehen. „Vielleicht wird es die Niederlande, vielleicht Marokko. Aber genau das wollte ich, dass diese Mannschaft zeigt, dass sie es verdient hat, gegen einen Giganten anzutreten.“
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