Was für ein Wechselbad der Gefühle für Serge-Philippe Raux-Yao! Der Rapid-Verteidiger brachte die Grün-Weißen im Conference-League-Play-off gegen Heart of Midlothian zunächst mit 1:0 in Führung. Nur 25 Minuten später wurde der 27-Jährige jedoch zum Pechvogel und fälschte den Ball zum Ausgleich ins eigene Tor ab.
In der 30. Minute schlug Rapid nach einem ruhenden Ball zu. Einen Eckball spielten die Hütteldorfer zunächst kurz ab, ehe die Kugel links vor dem Strafraum bei Matthias Seidl landete. Der Kapitän hatte das Auge für Raux-Yao, der sich im Strafraum durchsetzte und zur 1:0-Führung einköpfte.
Bitteres Eigentor nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel dauerte es allerdings nur zehn Minuten, bis Raux-Yao erneut im Mittelpunkt stand – diesmal unfreiwillig. Die erste richtig gefährliche Aktion der Hausherren führte in der 55. Minute prompt zum 1:1. Kabore spielte McPake auf der linken Seite frei, Bolla hatte den Offensivspieler in seinem Rücken aus den Augen verloren. McPake brachte den Ball scharf zur Mitte, wo Raux-Yao die Hereingabe unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Damit wurde aus dem umjubelten Rapid-Torschützen innerhalb von nur 25 Minuten der große Pechvogel der Grün-Weißen.
Und noch bitterer: In der 62. Minute trafen die Schotten sehenswert zur 2:1-Führung und drehten damit die Partie.
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