Viele Wege können zum Erfolg führen – das gilt auch für das österreichische Biathlon-Nationalteam. Während zahlreiche Athleten jenem des Österreichischen Skiverbandes folgen, gibt es auch einige, die davon abweichen.
„Ich bin bisher sehr zufrieden“, sagt die Kuchlerin Lea Rothschopf. „Der Sommer verlief bislang gut“, ergänzt die Pinzgauerin Anna Andexer. Und ihr Saalfeldener Kollege Lukas Haslinger meint: „Mir taugt’s!“
Gemeint ist die Umstellung des Trainings. Es wird intensiver und härter gearbeitet als in den Vorjahren, seitdem der Deutsche Wolfgang Pichler der neue Chef im ÖSV-Team ist. Er gibt die Richtung vor, an die sich alle zu halten haben. Nun ja, die meisten.
Oberthaler, Gandler und Müllauer gehen eigenen Weg
Die Pongauerin Kristina Oberthaler hat keinen Kaderstatus mehr und geht ihren eigenen Weg. Unterstützt wird sie vom Olympiastützpunkt Rif, dem Landesskiverband und den Verantwortlichen in Schladming. „Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt die 28-Jährige.
Wie die Tirolerin Anna Gandler entschied sich auch Fabian Müllauer aus Saalfelden trotz eines Kaderplatzes dazu, auf ein vertrautes Umfeld zu setzen. Zu diesem gehören Alfred und Simon Eder sowie Sandra Flunger. „Ich stehe hinter meinem Weg“, sagt der 23-Jährige, der deshalb seinen Bundesheerplatz verlor.
Rein sportlich führen unterschiedliche Wege zum Ziel. Am Donnerstag gewannen die Salzburger Andexer und Müllauer ein Rollerrennen (ohne Gewehr) in Lohnsburg. Heute folgt mit Waffe ein Kurz-Einzel, morgen zum Abschluss ein Sprint.
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