Florian Kreibich (ÖVP) geht in den politischen Ruhestand: Der Vize-Bürgermeister der Stadt Salzburg kündigte via Facebook an, bei der nächsten Wahl 2029 nicht mehr antreten zu wollen. Schon in den „kommenden Wochen“ werde der 57-Jährige seine Aufgaben zu Ende führen und ein „gut bestelltes Haus“ übergeben, heißt es im Posting.
Kurz vor 20 Uhr postete Florian Kreibich, Vize-Bürgermeister und Jurist, einen Beitrag auf Facebook: „Liebe Freunde, es ist Zeit.“ Dabei kündigte er an, bei der nächsten Wahl 2029 nicht mehr anzutreten. Und er wolle offenbar schon in den nächsten Wochen sein Amt an einen Nachfolger übergeben.
Die ÖVP hatte mit dem Spitzenkandidaten Kreibich, der die Stadt-Partei nach dem Abgang vom damaligen Bürgermeister Harald Preuner übernahm, bei der letzten Wahl 2024 in der Stadt Salzburg eine herbe Schlappe einstecken müssen. Die Schwarzen mussten nicht nur das Bürgermeister-Amt der SPÖ überlassen, es reichte auch bei der Direktwahl des Bürgermeisters nicht für die Stichwahl.
Unfreiwillige Ablöse?
Im Hintergrund war wohl auch deshalb von einer nicht ganz freiwilligen Ablöse die Rede. „Politisches Geplänkel war nie mein Anspruch – mein Ziel war und ist eine sachorientierte, konstruktive Politik für unsere Stadt“, schrieb Kreibich in dem Facebook-Posting und bedankte sich bei allen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben.
Der 57-Jährige war seit 2019 Gemeinderatsabgeordneter und von 2004 bis 2013 auch Landtagsabgeordneter für die ÖVP. Im Brotberuf war Kreibich zuvor als Rechtsanwalt tätig.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.