Das neue E-Schiff am Zeller See heißt „Maria Franziska von Trapp“! Am Freitag fand die feierliche Schifftaufe statt. Man will mit dem Namen an die Verbundenheit der durch den Film „The Sound of Music“ berühmten, „echten“ Trapp-Familie mit der Region erinnern.
Feierlicher Moment in Thumersbach: Die „Maria Franzsika von Trapp“ wurde mit dem traditionellen Taufspruch, dem Zerschlagen einer Flasche und dem Ertönen des Schiffshorns offiziell in die Flotte der Schmittenhöhebahn AG aufgenommen.
Mit dem Namen will man an die Trapp-Familie, deren Geschichte in „The Sound of Music“ verfilmt wurde, erinnern. Was die wenigsten wissen: Die Trapps haben nicht nur in der Stadt Salzburg Wurzeln. Sie waren mit dem Zeller Ortsteil Thumsersbach eng verbunden. Maria Franziska und ihre Geschwister (Kinder von Georg von Trapp) wuchsen am dortigen Erlhof auf.
„Es freut uns, damit die enge Verbundenheit der Familie Trapp mit der Region zu ehren und lebendig zu halten. Damit würdigen wir ihr außergewöhnliches Wirken, das bis heute nachhallt“, so Schmittenhöhebahn-Chef Erich Egger bei der Taufe. Man will am Zeller See jetzt von der großen internationalen Strahlkraft mitprofitieren.
Prominente Gäste aus der Familie kamen extra nach Zell am See: Darunter Kristina von Trapp, Elisabeth von Trapp und ihrem Mann Edward Hall, Shela von Trapp sowie Kikuli Mwanukuzi, Sohn der Namensgeberin Maria Franziska von Trapp. Gänsehautmoment bei der Taufe: Elisabeth von Trapp stimmte den aus dem Film berühmten Song Edelweiß an.
Das neue Elektroschiff trat gerade erst, wie berichtet, eine lange Reise von einer deutschen Werft in den Pinzgau an und wurde in einer spektakulären Aktion zu Wasser gelassen. Die Schmittenhöhebahn knüpft damit an eine frühere Tradition an. 1907 wurde am Zeller See das erste E-Schiff Österreichs in Betrieb genommen. Moderne Technologie soll so mit regionaler Geschichte verbunden werden.
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