Die Pongauer kürten sich mit nahezu ausschließlich Spielern aus dem Ort zum Meister der 2. Landesliga Süd. Dieser Weg mit Kickern aus der Region soll auch in der 1. Landesliga fortgeführt werden. Auch neben dem Platz engagieren sich die Fußballer in der Gemeinde.
Lange war es ein enges Rennen um den Meistertitel der 2. Landesliga Süd. Doch am Ende setzte sich Bad Hofgastein mit vier Punkten Vorsprung gegenüber Piesendorf durch, kehrt nach zwei Jahren Unterbrechung wieder in die 1. Landesliga zurück. Ausschlaggebend dafür war auch das 0:0 im Pinzgau, begleitet von 250 Fans. „Da haben wir zwei Busse organisiert“, erklärt Sektionsleiter Lukas Führling, der sich auch bei den Heimspielen oft über 300 Besucher freuen darf.
Ziel für kommende Saison ist der Klassenerhalt
Der 29-Jährige ist praktisch seit er denken kann im Klub. „Wir haben einen Stamm, der schon jahrelang zusammen spielt. Bis auf einen, der in der Jugend nicht bei uns war, haben wir nur Gasteiner Spieler“, erklärt er die Erfolgsfaktoren. Die Regionalität ist auch das oberste Gebot bei Bad Hofgastein, das auch kommende Saison (Ziel ist der Klassenerhalt) fortgeführt werden soll.
Auch ohne externe Zugänge funktioniert der Klub, hat fast 200 Kinder im Nachwuchs. „Wir machen uns für die nächsten Jahre keine Sorgen“, sagt Führling. Die Verbundenheit zum Ort (circa 6600 Einwohner) ist auch deshalb sehr groß. Für die Kicker ist es daher selbstverständlich, neben dem Platz Events zu veranstalten. So gibt es zur Adventszeit immer einen Bosna-Stand. „Großes Highlight ist aber der Faschingsball“, betont Führling. In diesem Jahr waren die Kicker als Bananen verkleidet.
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