Ein Ausflug von drei Hängegleiterpiloten endete am Donnerstagnachmittag im Montafon (Vorarlberg) mit einem Rettungseinsatz. Wegen starker Talwinde musste ein 68-jähriger Pilot nahe dem Vermuntstausee notlanden und verletzte sich dabei.
Am Donnerstagnachmittag starteten drei Hängegleiterpiloten im Schrunser Ortsteil Rieder zu einem gemeinsamen Rundflug über die Montafoner Bergwelt. Was als Routineflug begann, entwickelte sich im Bereich der Bielerhöhe für einen der Männer zur Beinahe-Katastrophe.
Harte Landung im steilen Gelände
Aufgrund von unvorhersehbaren, starken Talwinden verlor der 68-jährige Pilot im hochalpinen Gelände rapide an Höhe. Um einen unkontrollierten Absturz zu verhindern, leitete er in der Nähe des Vermuntstausees eine Notlandung ein. Als Landeplatz wählte er einen mit Stauden bewachsenen Hang. Bei dem Aufsetzmanöver im unwegsamen Gelände prallte der Pilot hart auf den Boden auf und zog sich Verletzungen unbestimmten Grades zu.
Die alarmierten Rettungskräfte leiteten die Bergung des verunglückten Piloten ein. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurde der Verletzte von der Besatzung des Notarzthubschraubers „Christophorus 8“ mittels Tau geborgen und zur weiteren medizinischen Behandlung in das Landeskrankenhaus Bludenz geflogen.
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