In der Nacht auf Samstag kam es beim Walgaubad in Nenzing (Vorarlberg) zu einem Zwischenfall mit Chlorgas. Zahlreiche Einsatzkräfte rückten aus. Für die Besucher eines nahegelegenen Festes bestand jedoch keine akute Gefahr.
Gegen 23 Uhr schlug das Warnsystem der Anlage an, woraufhin die Feuerwehren Nenzing und Bludenz mit insgesamt zehn Fahrzeugen und 63 Einsatzkräften ausrückten, um die Lage vor Ort zu sichern. Unterstützt wurden sie von einem Großaufgebot des Rettungsdienstes, der mit 30 Personen anrückte, sowie der Polizei, die mit sieben Streifenwagen vor Ort war.
Vor Ort konnten die Spezialkräfte der Feuerwehr schnell die Ursache für den Alarm ausmachen: An der Chlorgasanlage des Bades war ein kleines Leck aufgetreten, aus dem eine geringe Menge des Gases entwich.
Keine Gefahr für Gäste des „Badaila-Festes“
Da der Austritt frühzeitig bemerkt und eingedämmt werden konnte, bestand für die Bevölkerung und die unmittelbare Nachbarschaft keine akute Gefährdung. Dies betraf insbesondere die Gäste des „Badaila-Festes“, das direkt neben dem Walgaubad über die Bühne ging. Nach einer Lagebeurteilung durch die Einsatzleitung konnte von einer Evakuierung des Festgeländes abgesehen werden – und die Besucher konnten weiterfeiern.
Der technische Defekt an der Anlage wurde in der Folge behoben. Personen kamen bei dem Vorfall nach aktuellen Informationen nicht zu schaden.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
Hinweis in eigener Sache: Das krone.at-Forum präsentiert sich ab sofort in neuem Design! Wir freuen uns über konstruktives Feedback. Damit die Diskussionen in den Kommentarbereichen beim jeweiligen Thema bleiben, können Sie uns Rückmeldungen hier hinterlassen.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.