Erste Linz-Bilanz

Drittel Auslastung: So laufen die Frankfurt-Flüge

Oberösterreich
28.06.2026 11:20

Seit drei Monaten hat der Linzer Airport seine Verbindung zum deutschen Drehkreuz Frankfurt zurück. Geflogen wird die Strecke von der dänischen Airline DAT – und diese zieht in der „Krone“ nun erstmals Bilanz zur neuen Linienverbindung.

Ryanair macht einen Abflug: Die irische Billig-Airline stellt, wie berichtet, im kommenden Winterflugplan ab Ende Oktober ihre Strecke von Linz nach London ein.

Für den ohnehin schon mit sinkenden Passagierzahlen kämpfenden Linzer Flughafen ruht die Hoffnung damit weiter auf der Linienverbindung nach Frankfurt. Seit Ende März verbindet die dänische Airline DAT Oberösterreichs Landeshauptstadt mit dem deutschen Flugdrehkreuz. In der „Krone“ zieht DAT-Sprecherin Ann Hartl nun ein erstes Resümee.

Seit Ende März fliegt die DAT von Linz nach Frankfurt.
Seit Ende März fliegt die DAT von Linz nach Frankfurt.(Bild: Albert Mikovits)

„Vorsichtig positiv“
„Unsere erste Bilanz ist vorsichtig positiv“, sagt Hartl. „Im Mai ist die Zahl der Passagiere im Vergleich zum April um rund zehn Prozent gestiegen, von 2028 auf 2224.“ Gleichzeitig sei die Kapazität von 6480 auf 7056 verfügbare Sitzplätze erhöht worden. Das bedeutet: Sowohl im April, dem ersten vollen Monat der Verbindung, als auch im Mai war die Strecke zwischen Linz und Frankfurt in Summe zu rund 31 Prozent ausgelastet, also zu etwas weniger als einem Drittel.

„Für eine neue Strecke dieser Art braucht es Zeit, Verlässlichkeit und eine starke regionale Unterstützung“, so DAT-Sprecherin Hartl. „Deshalb sehen wir das klare Bekenntnis der politischen Entscheidungsträger sowie der regionalen Wirtschaft sehr positiv.“

Strecke wird auf 17 wöchentliche Flüge aufgestockt
Im Sommer wird planmäßig ausgebaut: Derzeit gibt es zwölf Hin- und Rückflüge pro Woche, bis September soll schrittweise auf 17 Umdrehungen aufgestockt werden. Für die dänische Airline entwickelt sich die Nachfrage „in die richtige Richtung“.

Das ist wohl auch im Interesse des Landes Oberösterreich. Denn je schlechter die Auslastung, desto mehr wird die öffentliche Hand im Zuge der Anschubförderung zuschießen müssen. Zugesagt sind maximal 36 Millionen Euro in den kommenden vier Jahren.

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