Nach mehreren Schafsrissen und einer Abschussverordnung des Landes Tirol ist am Freitag ein sogenannter Risikowolf in Osttirol erlegt worden. Es war dies bereits der neunte Wolfsabschuss in diesem Jahr.
Der Wolf, der Ende Mai nach mehreren Schafsrissen in unmittelbarer Nähe von bewohnten Gebäuden ins Visier der Behörden geraten war, ist am Freitag von der Jägerschaft erlegt worden. Wie das Land Tirol mitteilte, wurde damit die am 22. Mai erlassene Abschussverordnung erfüllt und in weiterer Folge aufgehoben.
Menschen nahe gekommen
Auslöser für die Verordnung war ein Rissereignis im Gemeindegebiet von Außervillgraten. Untersuchungen hatten ergeben, dass ein Wolf die Nutztiere gerissen hatte. Aufgrund der Nähe zu von Menschen genutzten Gebäuden wurde das Tier als sogenannter Risikowolf eingestuft.
Mit dem Abschuss steigt die Zahl der in Tirol im Jahr 2026 erlegten Wölfe bereits auf neun. Im gesamten Vorjahr waren es sechs Tiere gewesen.
Das Land Tirol ruft die Bevölkerung weiterhin dazu auf, Spuren, Sichtungen oder andere Hinweise auf die Anwesenheit von Wölfen und anderen großen Beutegreifern möglichst rasch zu melden. Besonders wertvoll für die Experten sind Fotos oder Videos, die über das Sichtungsformular auf der Website des Landes oder direkt bei der zuständigen BH eingereicht werden können.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.